Hypnosetherapie

Hypnose

Hypnos ist in der griechischen Mythologie der Gott des Schlafes. Davon abgeleitet wurde der schlafähnliche entspannte Zustand, die Hypnose. Hypnose ist aber kein tiefer Schlaf, sondern ein natürlicher Zustand zwischen Wach sein und Schlafen. Es ist der Zeitraum dazwischen, also das Hineingleiten in den Schlaf. Jeder erlebt diesen natürlichen Zustand morgens, wenn man wach wird und abends, wenn man einschläft.

Der Patient kann in der Sitzung seinen eigenen Gedanken nachgehen, er hört alles, er nimmt alles wahr und empfindet, was um ihn herum geschieht. Das Bewusstsein ist nicht ausgeschaltet, sondern nur " beruhigt ". Die Hypnose ist keine Narkose, in der das Bewußtsein und das Denken ausgeschaltet sind.

Viele Menschen haben die Vorstellung, dass der Hypnotiseur mit dem Patienten machen kann, was er will. Das ist aber nicht der Fall. In der Hypnose kann nur das geschehen, was der Patient auch im Wachbewusstsein zulassen würde. Er ist daher nicht, wie oft angenommen wird, willenlos. Der Patient hat immer Verbindung zu dem Hypnosetherapeuten und kann sich auch nach der Sitzung an alles erinnern.

Einsatz der Hypnose

Die Therapie der Hypnose ist seit langer Zeit bekannt und wirkungsvoll. Hypnose wird immer dann eingesetzt, wenn Störungen oder Krankheiten aus dem Unterbewusstsein kommen. Viele Leiden sind nach wissenschaftlichen Erkenntnissen häufig psychosomatisch bedingt: Asthma, Allergien, nervöse Herzstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, depressive Verstimmungen, Magersucht, hoher Blutdruck u.s.w.

Forschungen zeigen, dass durch die tiefe Entspannung wahrscheinlich auch das Immunsystem des Körpers gestärkt werden kann.

Hypnose kann eingesetzt werden:

  • Zahnheilkunde: Zur Beseitigung von Angst, zur Schmerzlinderung
  • Schwangerschaft: Zur Geburtsvorbereitung und während der Geburt
  • Leistungssteigerung: Konzentrationsmangel, Prüfungsangst, Willensstärkung
  • Stress: Schlaflosigkeit, Nervosität, innere Unruhe
  • Ängste: Flugangst, Angst vor Spinnen ect.

Hypnose kann nicht eingesetzt werden:

  • Nicht infrage kommt die Hypnose in der Regel bei stark "psychisch vorgeschädigten Patienten", da nicht absehbar ist,
    wie sie unter der Hypnose reagieren.